Klimaschutz vorantreiben:

Der Klimawandel macht sich bemerkbar – auch in Stadtbergen. Ich will, dass Stadtbergen
im Klimaschutz zum Vorreiter wird. Wir müssen dafür vor Ort eine konsequente
Klimaschutzpolitik betreiben. Mit dem CO2-Minderungskonzept, den Klimaschutzberichten
und dem Regionalen Klimaschutzkonzept für Stadtbergen und den Wirtschaftsraum Augsburg sind die Grundlagen
hierfür geschaffen. Nun muss es beständig und zügig an die Umsetzung des Maßnahmenkataloges
gehen, um das Ziel zu erreichen, den CO2-Ausstoß zu verringern.

Die Stadt Stadtbergen hat zudem die Möglichkeit, beim Verkauf oder der Bebauung ihrer eigenen
Grundstücke Standards festzusetzen. ich will auch für diese Neubauten Passivhausstandard
festlegen.

Für die Stadt Stadtbergen muss es selbstverständlich sein, energieeffiziente und ökologische
Sanierungen von Gebäuden zu realisieren und zu unterstützen. Ich will daher bei unseren städtischen Einrichtungen
den eigenen Gebäudebestand konsequent sanieren, also Schulen, Kindertagesstätten, Sportanlagen,
Bäder, Theater und Verwaltungsgebäude. So sind wir Vorbild für Bürgerinnen und
Bürgern, um auch diese dazu zu ermuntern, ihre eigenen Gebäude energetisch zu sanieren.
Denn eine höhere Sanierungsrate ist ein wesentlicher Hebel, um das Klima zu schützen, da
dadurch Energie eingespart wird.

 

  • Wer Rauscher wählt:
    • setzt sich für eine konsequente Klimaschutzpolitik in Stadtbergen ein.
    • setzt sich für die Sanierung des Gebäudebestandes ein.
    • setzt sich für die Passivhausbauweise als städtischen Standard ein.

Energiewende vor Ort gestalten:

Für Konsequenz beim beim Klimaschutz. Schützen wir unser Klima, schonen wir
auch den Finanzen der Stadt und den Finanzen jedes/r Einzelnen. Wir müssen davon ausgehen,
dass steigende Erdöl- und Erdgaspreise künftig noch viel größere Auswirkungen auf die
privaten und öffentlichen Haushalte haben werden. Eine abwartende Haltung der Politik wird
um ein Vielfaches teurer für die Volkswirtschaft als entschlossenes Handeln.

Der drastische Anstieg der Energiepreise hat sich auch zu einem ernstzunehmenden sozialen
Problem entwickelt. Heute müssen Verbraucher/Innen im Schnitt 60% mehr für Strom, Gas
und Sprit ausgeben als noch vor neun Jahren. Einkommensschwache Haushalte trifft diese
Preisexplosion besonders stark. Der Zugang zu Strom und Wärme wird für sie zu einer echten
Kostenfrage.
Ich will den Menschen jedoch nichts vormachen: Die Preise fossiler Energieträger werden
auf absehbare Zeit weiter steigen. Zu lange haben wir mit der Illusion billiger Energie gelebt,
was den Verbrauch weiter angekurbelt und die Preise in die Höhe getrieben hat.

Der Energiehunger auf der Welt ist ungebrochen und die Vorräte fossiler Energien gehen zur
Neige. Der Staat kann bei steigenden Energiepreisen keine hundertprozentige Abhilfe schaffen.
Wollte man den Anstieg der Energiekosten dauerhaft ausgleichen, wäre der Kollaps der öffentlichen
Haushalte vorprogrammiert.
Auch die kommunale Politik muss auf die neue Herausforderung mit einer ökologischen und
sozialen Energiepolitik reagieren. Wir benötigen hierbei nachhaltige Lösungen. Wir empfehlen
den Menschen, energiesparende Geräte anzuschaffen und wollen, dass sie als Mieter von
energetisch sanierten Häusern profitieren und ihr Verbrauchsverhalten ändern. Wir müssen
konsequent auf erneuerbare Energien und effiziente Technik umsteigen.

Ich stehe grundsätzlich hinter einem weiteren Ausbau der erneuerbaren
Energien, da nur so ein wirksamer Klimaschutz möglich ist. Allerdings darf dieser Ausbau
nicht auf Kosten von Naturschutzgebieten gehen. Stattdessen ist eine öffentliche Diskussion und Aufklärung
angesagt, wie man den mit dem Kraftwerk erzielbaren Ertrag an regenerativem Strom durch
bewussten Energiegebrauch einsparen kann.

Die Energiewende gelingt nur, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Ich setze mich deshalb dafür ein, Möglichkeiten für eine Finanzierungsbeteiligung möglichst vieler Bürger/innen. Durch Beteiligungsmodelle kann die Akzeptanz für die nötigen Investitionen größer werden.

Wenn die Energie vor Ort erzeugt wird und sich die BürgerInnen daran beteiligen, entsteht
Wertschöpfung in der Region und die Kaufkraft wird gestärkt. Zugleich verringert sich die Abhängigkeit
von großen Stromanbietern und der dezentrale Ausbau der Energiestrukturen wird
gestärkt. Deshalb sind solche Beteiligungsmodelle nicht nur gut fürs Klima sondern auch für die
Wirtschaftsregion.

Ich will so schnell wie möglich von der Atomenergie unabhängig werden.
Denn sie erzeugt nicht beherrschbare Risiken. in Gundremmingen stehen die beiden letzten
Siedewasserreaktoren Deutschlands, die im Wesentlichen den Katastrophenreaktoren von
Fukushima baugleich sind, und ein ungenügend gesichertes Zwischenlager. Es liegt daher auch
im Interesse der Stadtbergerinnen und Stadtberger, dass die Blöcke B und C des nur 40 km von
Stadtbergen entfernten AKW Gundremmingen endlich abgeschaltet werden. Ich will aber
nicht nur, diese Reaktoren schnellstmöglich abgeschaltet werden, sondern auch eine Ausweitung der
Kapazitäten nicht zuzulassen.

 

  • Wer Rauscher wählt:
    • setzt sich für 100% erneuerbare Energien bei der Energieerzeugung ein.
    • setzt sich für Bürgerbeteiligung bei der Energieerzeugung ein.
    • setzt sich dafür ein, die Energiewende sozial zu gestalten.

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