Fleischsteuer? Klingt unpopulär – ist es auch!

Dennoch wäre eine globale Fleischsteuer es ein wichtiger Schritt zu einer deutlichen Reduzierung von Treibhausgasen. Durch das höhere Besteuern von Fleisch und Milch weltweit, könnte eine starke Reduzierung der Treibhausgase erreicht werden. Außerdem könnten eine halbe Million Menschenleben durch gesündere Ernährung gerettet werden. Rindfleisch müsste um 40% teurer werden, damit die bei der Produktion entstandenen Klimakosten ausgeglichen werden. Andere Fleischsorten und Milch müssten um 20 Prozent teurer werden, aber auch der Preis von Pflanzenölen müsste steigen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität Oxford welche am 07.11.16 im Fachjournal „Nature Climate Change“ veröffentlicht wurde, die Studie befasst sich erstmals aus globaler Perspektive mit den Auswirkungen einer Klimasteuer auf Lebensmittel. Als Folge der Kostensteigerungen errechen die Wissenschaftler einen Rückgang des Konsums um 10 Prozent, dass würde bedeuten bis 2020 eine Milliarde Tonnen Treibhausgasemissionen einzusparen – mehr als der weltweite Flugverkehr verursacht!

„Wenn Sie 40 Prozent mehr für Ihr Steak zahlen müssten, dann würden Sie sich eher dafür entscheiden, es nur noch einmal statt zweimal die Woche zu essen“, so der Studienleiter Marco Springmann. “Die Emissionen von Nahrungsmitteln in den Preis einzubeziehen, würde einen notwendigen Beitrag leisten, die Klimaauswirkungen zu reduzieren“ so Springmann weiter.

Auch an diesem Beispiel ist deutlich zu erkennen, Subventionsabbau von “Klimakillern” muss das oberste Gebot im Kampf gegen den Klimawandel sein.

Veröffentlichung der Oxford Martin School

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