natürlich.nah.dran unser Stadtslogan soll mit Leben gefüllt werden. Mit unseren großen Naturschutz- und Grünflächen wie z.B. der Deuringer Heide haben wir eine besondere Verpflichtung, dieses Image zu bewahren und weiter zu entwickeln. Gerade in einer Stadt mit wenig Fläche sind der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und der sorgsame Umgang mit den knappen Ressourcen Boden, Wasser und Luft von zentraler Bedeutung für unsere zukünftige Entwicklung. Naturschutz dient dem Erhalt und der Verbesserung von Lebensqualität. Er ermöglicht Erholung und Naturerlebnisse für Jung und Alt.

Grünräume erhalten und Artenvielfalt bewahren

Bauleitplanung (Flächennutzungs- und Bebauungsplan) ist ein wichtiges Instrument, um die Weichen zu stellen für Sicherung, Erhaltung und ökologische Aufwertung von bestehendem Grün und Biotopen. Ich spreche mich für eine maßvolle bauliche Verdichtung bei größtmöglicher Ausstattung mit Grünflächen aus. Mit mir wird es keine
Eingriffe in Natur- und Landschaftsschutzgebiete durch die Ausweisung von neuen Baugebieten geben!

Flächenversiegelung muss eingeschränkt und möglichst in unmittelbarer Umgebung zeitnah ausgeglichen werden. Die zügige Umsetzung muss kontrolliert werden. Die naturschutzfachliche Aufwertung von Flächen muss sichtbar und nachhaltig sein. Die Begrünung von Dächern kann als Ausgleich und Klimapuffer ebenso dienen wie die Fassadenbegrünung von größeren Gebäuden. Das sog. Ökokonto für Ausgleichsflächen im städtischen Haushalt muss mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet werden.

Die Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität) ist eine Querschnittsaufgabe, die mit entsprechenden Schulungsangeboten in der gesamten Stadtverwaltung und im Stadtrat bekannt gemacht und gelebt werden muss.

Bei der Grünpflege müssen Konzepte der Stadtökologie angewendet werden. Den Einsatz von Pestiziden lehne ich ab. Artenvielfalt ist das Ziel und nicht Einfalt und Ödnis. Ich will eine strenge Baumschutzverordnung, und sie muss für alle städtischen Stellen gelten. Baum- und Grünflächen-Patenschaften sind ein wichtiges Instrument für ehrenamtliches Engagement im Naturschutz. Das Thema Umweltschutz soll in den Kindergärten und Schulen stärker thematisiert werden.

Reinhaltung von Luft

Die Belastung der Stadtberger Luft mit Feinstaub und anderen Schadstoffen ist zu einem hohen Anteil dem Kraftfahrzeugverkehr anzulasten. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass die seit langem ersehnte Einhausung der B17 endlich kommt! Auch Lärm ist ein Stressfaktor für die Betroffenen, der Gesundheit und Wohlbefinden in der Stadt in erheblichem Maße beeinträchtigt. Aus diesem Grunde spreche ich mich für eine deutliche Reduzierung des Motorisierten Individualverkehrs in der Stadt aus und setzen auf Fuß, Rad,
Bus, Tram und Bahn, um den menschen alternative Mobilität anzubieten.

Ernährung

Biologische Ernährung ist ein wesentlicher Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz. Ich will, dass Stadtbergen zur “Bio-Stadt” wird. Ich werde dafür sorgen, dass der Weg zur Bio-Stadt konsequent in der Verwaltung und bei öffentlichen Veranstaltungen umgesetzt wird. Die Stadt muss bei der Versorgung mit Lebensmitteln Vorbild sein und Biolebensmittel bei allen städtischen Veranstaltungen anbieten. Auch die Schulkantinen – inklusive Pausenverkauf – sollten ökologische und regionale Produkte (auch Produkte aus dem Fairen Handel) angeboten werden. Hier gilt es, ein Konzept in Zusammenarbeit mit den SchuldirektorInnen ,den ElternbeirätInnen und der Schülermitverantwortung zu entwickeln.

Wer Rauscher wählt,…
• setzt sich dafür ein, in der Stadt Stadtbergen Grünräume, Bäume und Biotope zu
erhalten, aufzuwerten und ihnen mehr Raum zu geben.
• setzt sich für eine naturnahe Stadtökologie in Stadtbergen ein.
• setzt sich für gesunde Ernährung an Kitas, Schulen und in Kantinen mit Lebensmitteln
aus ökologischer und regionaler Erzeugung ein.

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