Klimawandel

Durch die Art wie wir Land- und Viehwirtschaft betreiben entstehen treibhauswirksame Gase wie wie Lachgas (N2O), Methan und Kohlendioxid. Aber auch durch die großflächige Entwaldung und  das Verbrennen fossiler Energieträger (wie zum Beispiel Kohle und Erdöl), wird Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre angereichert. Eine Ansammlung dieser Gase führt zu einer Erwärmung der unteren Luftschichten und zu einem beschleunigten Klimawandel – Menschengemacht.

Seit dem vergangenen Jahrhundert stieg die Durchschnittstemperatur der bodennahen Lufttemperatur immer weiter, was zu einem Abschmelzen der Gletscher und der Pole führt. Die Schneebedeckung hat zudem Weltweit abgenommen, Wüsten breiten sich aus, Extremwetterereignisse nehmen zu, was zu Starkregenfällen mit Überschwemmungen, Sturmschäden und Dürreperioden führt, Tornados treten immer häufiger auch in Mitteleuropa auf und verwüsten ganze Landschaften.

In der Wissenschaft besteht kein Zweifel am Klimawandel, dennoch schaffen es immer wieder Klimaskeptiker, die offensichtliche andere wirtschaftliche Interessen haben, mit nicht belegbaren, veralteten und unvollständigen Informationsquellen in die Medien.

Die “anthropogene Klimaänderung” ist für die meisten Menschen der Begriff für eine langsame Erwährung und Veränderung des Klimas. Immer häufiger wird mittlerweile davon ausgegangen, dass es in Folge des Klimawandels gewisse “Kippschalter” gibt, wie beispielsweise das Erliegen des Golfstroms, werden diese Punkte überschritten, kann dies zu abrupten Klimaveränderungen führen.

Klimawandel als Fluchtursache Nr. 1

Derzeit sind laut UNHCR weltweit ca. 60 Millionen Menschen aufgrund von Krieg, Konflikten und persönlicher Verfolgung auf der Flucht. Menschen die aufgrund ökologischer Kriesen, Klimawandel, Umweltzerstörung, Landraub, Armut, Chancenlosigkeit und Ausbeutung gezwungen sind zu fliehen, werden dabei garnicht mitgezählt.

2015 gab es etwa 20 Million Klimaflüchtlinge. 2050 werden es wohl zwischen 200 Million und einer Milliarde Menschen sein, die gezwungen werden ihre Heimat zu verlassen.

Verseuchung des Grundwassers, Rodung tropischer Wälder zum Futtermittelanbei, Zwangsumsiedlungen durch den Bau von Staudämmen – sind nur ein paar Beispiele weshalb Menschen ihr Zuhause verlassen müssen. Manche dieser Eingriffe sind lokal begrenzt, der Klimawandel an sich kennt aber keine Grenzen und dessen Folgen sind Global zu beobachten.

Die Erde wird zum Treibhaus

Das Verbrennen fossiler Energieträger wie Holz, Kohle und Öl begünstigt den sogenannten Treibhauseffekt in hohem Maße. Alle führenden Klimaexperten kommen zu dem selben Entschuss: Wenn die Menschheit ihren Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 nicht drastisch senkt, kommt es bis Ende dieses Jahrhunderts zu einem Anstieg der Durchschnittstemperatur um weitere vier Grad. Seit gut 60 Jahren wird regelmäßig die CO2-Menge in der Atmosphäre gemessen, es zeigt sich, dass die CO2 Konzentration heute so hoch ist wie zuletzt vor 800.000 Jahren. Klimawandlungen gab es in der Geschichte der Erde schon immer, allerdings entwickelten sie sich über sehr lange Zeiträume. Was wir heute erleben ist die Turboausführung der Klimaveränderungen – von Menschen gemacht.

Energie- und Verkehrswende

Wind und Sonne liefern Energie im Überfluss, sie zu nutzen ist unsere Aufgabe. So liefern 30 min Sonnenschein mehr Energie als die Menschheit in einem ganzen Jahr verbrauchen könnte und die Windströme der Erde erhalten 300 mal mehr Energie als wir Weltweit verbrauchen könnten. Durch das plündern unseres Planeten und das verbrennen von Gas, Holz und Kohle haben wir unser Klima vergiftet. Wir haben es nun in der Hand, nachfolgende Generationen mit unendlicher Energie zu versorgen aus Wind, Wasser und der Sonne.

Im Verkehrsbereich müssen wir weg vom motorisierten Individualverkehr, mehr Bahn, mehr ÖPNV und bessere Radverkehrswege. Der Individualverkehr braucht alternative Antriebsarten jenseits des Verbrennungsmotors. Deutschland ist das einzige Land in dem es noch kein Tempolimit auf der Autobahn gibt. Wir investieren immer mehr Geld in den Ausbau von Autobahnen und den Straßenverkehr, anstatt in ein leistungsfähiges Bahnnetz. Der besonders klimaschädliche Luftverkehr wird zudem weiterhin stark subventioniert.

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