Nachdem US Präsident Donald Trump den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen erklärt hat, werden in der Union ähnliche Stimmen laut: Der rechte CDU-Flügel spricht vom “Weltrettungszirkus” und fordert einen Kurswechsel in der Klimapolitik.

Kurz nach der Abkehr der USA vom Klimaschutzabkommen hat eine Gruppe von Konservativen in der CDU, der sogenannte Berliner Kreis, einen Kurswechsel in der deutschen Klimapolitik gefordert. Nötig seien ein Ende der “moralischen Erpressung” durch die Forschung und der “Abschied von deutschen Sonderzielen” bei der Bekämpfung der Treibhausgase.

Klimawandel eröffnet wirtschaftliche Möglichkeiten

So sehen die Trump-Fans in der CDU große Chancen beim Abschmelzen des polaren Meereises:
Eine eisfreie Nordpassage, neue Fischfangmöglichkeiten, Rohstoffabbau.

Atomenergie weiter forschen und nutzen

Auch bei der Kernkraft setzten sie weiterhin auf eine positive Darstellung. Die “deutsche Expertise” soll weiterhin genutzt werden. Wenn nicht bei uns, dann bei unseren Nachbarn.
So heißt es unter anderem: “Die Fusionsenergieforschung als Spitzenforschung und Option für eine zukünftige Energieversorgung muss weiterhin auskömmlich finanziert werden.”

Wirtschaftsliberalismus vor ökologischer Vernunft

Der Klimawandel soll der Wirtschaft überlassen werden, ganz nach dem Motto: “weniger Staat, mehr̶ s̶̶o̶̶z̶̶i̶̶a̶̶l̶̶e̶ Marktwirtschaft”.
Die weitere Forschung der fossilen Energieträger wie Kohle und Gas, ist der Baustein für die Energiesicherheit und eine umweltschonende Energienutzung, wird behauptet. Die erneuerbaren Energien mit ihren tausenden von Arbeitsplätzen werden nicht einmal erwähnt. Konkret richtet sich die Kritik vor allem auf die Förderung der Solar- und Windkraft. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sei nicht reformierbar und müsse abgeschafft werden. Auch die Förderung von Elektroautos und die Vorgaben zur energetischen Gebäudesanierung müssten überprüft werden.

Zeit wird´s, endlich anpacken und gestalten!

Wir sind die erste Generation die den Klimawandel spürt und wir sind die letzte, die etwas dagegen tun kann. Die Auswirkungen sind wissenschaftlich belegt und allgemein gesellschaftlicher Konsens. Politisch wird sich aber wenig tun ohne starke Grüne und den gesellschaftlichen Druck. Deswegen ist es wichtig eine starke Grüne Kraft zu haben, die keine Kompromisse bei der Existenzfrage der Menschheit macht. Klimaschutz und Klimagerechtigkeit, eine Energiewende, eine Verkehrswende und eine Agrarwende kann für uns alle enorme ökonomische Chancen bieten und den Wohlstand mehren – solange wir gestaltend und rechtzeitig tätig werden!
Nur mit GRÜN – am 24. September kommt es auf dich an!

Hier die Klima und energiepolitischen Forderungen der konservativen rechten in der CDU zum Download:
2017_05_30_klima_und_energiepolitische_forderungen
Die Veröffentlichung auf der Homepage des Bundestagsabgeordneten Philipp Lengsfeld

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