Ihr Bürgermeister für Stadtbergen

Peter Rauscher

Ihr Bürgermeisterkandidat für Stadtbergen

Ich heiße Peter Rauscher, bin von Beruf Notfallsanitäter, Hobbyimker, Umweltschützer und seit September 2015 Vorsitzender der Augsburger Grünen. Am 24. September 2017 stelle ich mich zur Wahl als ihr Bürgermeister und werbe um ihre Stimme. Ich freue mich Sie bald persönlich kennen zu lernen. Herzlich Willkommen auf meiner Website.

Aktuelles aus Stadtbergen:

Danke für ihr Vertrauen

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Liebe Stadtbergerinnen, liebe Stadtberger, ich bedanke mich für dieses großartige Ergebnis, für Ihre Stimme, für das Vertrauen welches Sie mir entgegengebracht haben. Gerne wäre ich ihr Bürgermeister geworden, dafür hat…
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Wahlprüfsteine BUND Naturschutz

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Der BUND Naturschutz hat allen vier Kandidaten Wahlprüfsteine für die Bürgermeisterwahl vorgelegt. In der heutigen Ausgabe der Augsburger Allgemeinen wird darüber berichtet, dass alle vier Kandidaten den “Umwelt-TÜV” bestanden hätten.…
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Stadtbergen für alle. Gerecht!

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Ich setze mich für ein Stadtbergen mit einer hohen Lebensqualität für alle Menschen ein, die in dieser Stadt leben. Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und mit verschiedenen kulturellen Hintergründen entwickeln gemeinsam…
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Ein Stadtbergen für Alle – modern, gerecht, nachhaltig und ökologisch

Mein Programm und meine Ziele für Stadtbergen

Für ein grünes Stadtbergen – Klimaschutz und Energiewende
Für ein grünes Stadtbergen – Naturschutz verstärken und städtische Grünflächen erhalten
Für ein grünes Stadtbergen – Stadt zukunftsfähig entwickeln
Für ein grünes Stadtbergen – Vorfahrt fürs Rad
Für ein grünes Stadtbergen – Modernes Verkehrskonzept umsetzen
Für ein grünes Stadtbergen – Nachhaltiger Wirtschaften
Für ein grünes Stadtbergen – Besser haushalten
Für ein grünes Stadtbergen – Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt
Für ein grünes Stadtbergen – Inklusive Gesellschaft gestalten
Für ein grünes Stadtbergen – Soziale Teilhabe für alle ermöglichen
Für ein grünes Stadtbergen – Wohnraum bezahlbar machen
Für ein grünes Stadtbergen – Klimaschutz und Energiewende

Klimaschutz vorantreiben:

Der Klimawandel macht sich bemerkbar – auch in Stadtbergen. Ich will, dass Stadtbergen
im Klimaschutz zum Vorreiter wird. Wir müssen dafür vor Ort eine konsequente
Klimaschutzpolitik betreiben. Mit dem CO2-Minderungskonzept, den Klimaschutzberichten
und dem Regionalen Klimaschutzkonzept für Stadtbergen und den Wirtschaftsraum Augsburg sind die Grundlagen
hierfür geschaffen. Nun muss es beständig und zügig an die Umsetzung des Maßnahmenkataloges
gehen, um das Ziel zu erreichen, den CO2-Ausstoß zu verringern.

Die Stadt Stadtbergen hat zudem die Möglichkeit, beim Verkauf oder der Bebauung ihrer eigenen
Grundstücke Standards festzusetzen. ich will auch für diese Neubauten Passivhausstandard
festlegen.

Für die Stadt Stadtbergen muss es selbstverständlich sein, energieeffiziente und ökologische
Sanierungen von Gebäuden zu realisieren und zu unterstützen. Ich will daher bei unseren städtischen Einrichtungen
den eigenen Gebäudebestand konsequent sanieren, also Schulen, Kindertagesstätten, Sportanlagen,
Bäder, Theater und Verwaltungsgebäude. So sind wir Vorbild für Bürgerinnen und
Bürgern, um auch diese dazu zu ermuntern, ihre eigenen Gebäude energetisch zu sanieren.
Denn eine höhere Sanierungsrate ist ein wesentlicher Hebel, um das Klima zu schützen, da
dadurch Energie eingespart wird.

 

  • Wer Rauscher wählt:
    • setzt sich für eine konsequente Klimaschutzpolitik in Stadtbergen ein.
    • setzt sich für die Sanierung des Gebäudebestandes ein.
    • setzt sich für die Passivhausbauweise als städtischen Standard ein.

Energiewende vor Ort gestalten:

Für Konsequenz beim beim Klimaschutz. Schützen wir unser Klima, schonen wir
auch den Finanzen der Stadt und den Finanzen jedes/r Einzelnen. Wir müssen davon ausgehen,
dass steigende Erdöl- und Erdgaspreise künftig noch viel größere Auswirkungen auf die
privaten und öffentlichen Haushalte haben werden. Eine abwartende Haltung der Politik wird
um ein Vielfaches teurer für die Volkswirtschaft als entschlossenes Handeln.

Der drastische Anstieg der Energiepreise hat sich auch zu einem ernstzunehmenden sozialen
Problem entwickelt. Heute müssen Verbraucher/Innen im Schnitt 60% mehr für Strom, Gas
und Sprit ausgeben als noch vor neun Jahren. Einkommensschwache Haushalte trifft diese
Preisexplosion besonders stark. Der Zugang zu Strom und Wärme wird für sie zu einer echten
Kostenfrage.
Ich will den Menschen jedoch nichts vormachen: Die Preise fossiler Energieträger werden
auf absehbare Zeit weiter steigen. Zu lange haben wir mit der Illusion billiger Energie gelebt,
was den Verbrauch weiter angekurbelt und die Preise in die Höhe getrieben hat.

Der Energiehunger auf der Welt ist ungebrochen und die Vorräte fossiler Energien gehen zur
Neige. Der Staat kann bei steigenden Energiepreisen keine hundertprozentige Abhilfe schaffen.
Wollte man den Anstieg der Energiekosten dauerhaft ausgleichen, wäre der Kollaps der öffentlichen
Haushalte vorprogrammiert.
Auch die kommunale Politik muss auf die neue Herausforderung mit einer ökologischen und
sozialen Energiepolitik reagieren. Wir benötigen hierbei nachhaltige Lösungen. Wir empfehlen
den Menschen, energiesparende Geräte anzuschaffen und wollen, dass sie als Mieter von
energetisch sanierten Häusern profitieren und ihr Verbrauchsverhalten ändern. Wir müssen
konsequent auf erneuerbare Energien und effiziente Technik umsteigen.

Ich stehe grundsätzlich hinter einem weiteren Ausbau der erneuerbaren
Energien, da nur so ein wirksamer Klimaschutz möglich ist. Allerdings darf dieser Ausbau
nicht auf Kosten von Naturschutzgebieten gehen. Stattdessen ist eine öffentliche Diskussion und Aufklärung
angesagt, wie man den mit dem Kraftwerk erzielbaren Ertrag an regenerativem Strom durch
bewussten Energiegebrauch einsparen kann.

Die Energiewende gelingt nur, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Ich setze mich deshalb dafür ein, Möglichkeiten für eine Finanzierungsbeteiligung möglichst vieler Bürger/innen. Durch Beteiligungsmodelle kann die Akzeptanz für die nötigen Investitionen größer werden.

Wenn die Energie vor Ort erzeugt wird und sich die BürgerInnen daran beteiligen, entsteht
Wertschöpfung in der Region und die Kaufkraft wird gestärkt. Zugleich verringert sich die Abhängigkeit
von großen Stromanbietern und der dezentrale Ausbau der Energiestrukturen wird
gestärkt. Deshalb sind solche Beteiligungsmodelle nicht nur gut fürs Klima sondern auch für die
Wirtschaftsregion.

Ich will so schnell wie möglich von der Atomenergie unabhängig werden.
Denn sie erzeugt nicht beherrschbare Risiken. in Gundremmingen stehen die beiden letzten
Siedewasserreaktoren Deutschlands, die im Wesentlichen den Katastrophenreaktoren von
Fukushima baugleich sind, und ein ungenügend gesichertes Zwischenlager. Es liegt daher auch
im Interesse der Stadtbergerinnen und Stadtberger, dass die Blöcke B und C des nur 40 km von
Stadtbergen entfernten AKW Gundremmingen endlich abgeschaltet werden. Ich will aber
nicht nur, diese Reaktoren schnellstmöglich abgeschaltet werden, sondern auch eine Ausweitung der
Kapazitäten nicht zuzulassen.

 

  • Wer Rauscher wählt:
    • setzt sich für 100% erneuerbare Energien bei der Energieerzeugung ein.
    • setzt sich für Bürgerbeteiligung bei der Energieerzeugung ein.
    • setzt sich dafür ein, die Energiewende sozial zu gestalten.
Für ein grünes Stadtbergen – Naturschutz verstärken und städtische Grünflächen erhalten

natürlich.nah.dran unser Stadtslogan soll mit Leben gefüllt werden. Mit unseren großen Naturschutz- und Grünflächen wie z.B. der Deuringer Heide haben wir eine besondere Verpflichtung, dieses Image zu bewahren und weiter zu entwickeln. Gerade in einer Stadt mit wenig Fläche sind der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und der sorgsame Umgang mit den knappen Ressourcen Boden, Wasser und Luft von zentraler Bedeutung für unsere zukünftige Entwicklung. Naturschutz dient dem Erhalt und der Verbesserung von Lebensqualität. Er ermöglicht Erholung und Naturerlebnisse für Jung und Alt.

Grünräume erhalten und Artenvielfalt bewahren

Bauleitplanung (Flächennutzungs- und Bebauungsplan) ist ein wichtiges Instrument, um die Weichen zu stellen für Sicherung, Erhaltung und ökologische Aufwertung von bestehendem Grün und Biotopen. Ich spreche mich für eine maßvolle bauliche Verdichtung bei größtmöglicher Ausstattung mit Grünflächen aus. Mit mir wird es keine
Eingriffe in Natur- und Landschaftsschutzgebiete durch die Ausweisung von neuen Baugebieten geben!

Flächenversiegelung muss eingeschränkt und möglichst in unmittelbarer Umgebung zeitnah ausgeglichen werden. Die zügige Umsetzung muss kontrolliert werden. Die naturschutzfachliche Aufwertung von Flächen muss sichtbar und nachhaltig sein. Die Begrünung von Dächern kann als Ausgleich und Klimapuffer ebenso dienen wie die Fassadenbegrünung von größeren Gebäuden. Das sog. Ökokonto für Ausgleichsflächen im städtischen Haushalt muss mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet werden.

Die Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität) ist eine Querschnittsaufgabe, die mit entsprechenden Schulungsangeboten in der gesamten Stadtverwaltung und im Stadtrat bekannt gemacht und gelebt werden muss.

Bei der Grünpflege müssen Konzepte der Stadtökologie angewendet werden. Den Einsatz von Pestiziden lehne ich ab. Artenvielfalt ist das Ziel und nicht Einfalt und Ödnis. Ich will eine strenge Baumschutzverordnung, und sie muss für alle städtischen Stellen gelten. Baum- und Grünflächen-Patenschaften sind ein wichtiges Instrument für ehrenamtliches Engagement im Naturschutz. Das Thema Umweltschutz soll in den Kindergärten und Schulen stärker thematisiert werden.

Reinhaltung von Luft

Die Belastung der Stadtberger Luft mit Feinstaub und anderen Schadstoffen ist zu einem hohen Anteil dem Kraftfahrzeugverkehr anzulasten. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass die seit langem ersehnte Einhausung der B17 endlich kommt! Auch Lärm ist ein Stressfaktor für die Betroffenen, der Gesundheit und Wohlbefinden in der Stadt in erheblichem Maße beeinträchtigt. Aus diesem Grunde spreche ich mich für eine deutliche Reduzierung des Motorisierten Individualverkehrs in der Stadt aus und setzen auf Fuß, Rad,
Bus, Tram und Bahn, um den menschen alternative Mobilität anzubieten.

Ernährung

Biologische Ernährung ist ein wesentlicher Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz. Ich will, dass Stadtbergen zur “Bio-Stadt” wird. Ich werde dafür sorgen, dass der Weg zur Bio-Stadt konsequent in der Verwaltung und bei öffentlichen Veranstaltungen umgesetzt wird. Die Stadt muss bei der Versorgung mit Lebensmitteln Vorbild sein und Biolebensmittel bei allen städtischen Veranstaltungen anbieten. Auch die Schulkantinen – inklusive Pausenverkauf – sollten ökologische und regionale Produkte (auch Produkte aus dem Fairen Handel) angeboten werden. Hier gilt es, ein Konzept in Zusammenarbeit mit den SchuldirektorInnen ,den ElternbeirätInnen und der Schülermitverantwortung zu entwickeln.

Wer Rauscher wählt,…
• setzt sich dafür ein, in der Stadt Stadtbergen Grünräume, Bäume und Biotope zu
erhalten, aufzuwerten und ihnen mehr Raum zu geben.
• setzt sich für eine naturnahe Stadtökologie in Stadtbergen ein.
• setzt sich für gesunde Ernährung an Kitas, Schulen und in Kantinen mit Lebensmitteln
aus ökologischer und regionaler Erzeugung ein.

Für ein grünes Stadtbergen – Stadt zukunftsfähig entwickeln

Ich setze mich für ein Stadtbergen mit einer hohen Lebensqualität für alle Menschen ein, die in dieser Stadt leben. Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und mit verschiedenen kulturellen Hintergründen entwickeln gemeinsam ihre Stadt und die Stadtteile weiter. Ich möchte ein Stadtbergen, in dem Teilhabe für alle Menschen möglich ist, indem Formen der transparenten und lebendigen Demokratie eingeführt werden. Dies betrifft z.B. die Planung von Projekten, aber auch die Gestaltung von Schulen und Bildungseinrichtungen. Eine Stadt, die attraktiv für
Unternehmen, Fachkräfte, StudentInnen und AkademikerInnen ist.

Stadtbergen für alle. Mit allen!

Stadtentwicklung in Stadtbergen kann nur mit den Menschen funktionieren, die in dieser Stadt leben. Bürgerbegehren wie zur Verhinderung des Gewerbegebietes bei der B300 zeigent das große Interesse der
Menschen an ihrer Stadt. Dieses Engagement ist ein großer Wert für Stadtbergen und darf nicht verloren gehen. Ich werde das ernst nehmen und will am Anfang neuer Ideen und Projekte, wenn noch Planungsalternativen bestehen, die Bürgerinnen und Bürger einbeziehen, und nicht erst dann, „wenn alles feststeht“. Stadtentwicklungsprozesse, die mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammen erarbeitet worden sind müssen dann in der Umsetzung auch Priorität im Haushalt haben.

Beteiligung bedeutet für uns aber nicht „nur“ das Mitwirken bei Großprojekten. Beteiligung beginnt bei der gemeinsamen Gestaltung unserer Stadt. Projekte wie öffentliche Gemüseanbauflächen (urban gardening), die gemeinsame Gestaltung von Stadtplätzen oder die Organisation von Straßen- und Stadtteilfesten sind für uns wichtige Bestandteile einer lebendigen Stadtgesellschaft.

Stadtbergen für alle. Transparent!

Voraussetzung einer neuen Beteiligungskultur ist die Schaffung von Transparenz in Stadtbergen. Mir ist es wichtig, dass alle Stadtberger/innen schnell und unkompliziert über Internet Zugang zu den Informationen und Beschlüssen aus Stadtrat und Verwaltung haben. Aber auch und gerade für Menschen, die keinen Internetanschluss besitzen oder nicht internetaffin sind, muss der Zugang zu diesen Informationen kostenfrei und einfach möglich sein.

Stadtentwicklung als zentrales Politikfeld begreifen!

Stadtentwicklung ist für mich mehr als die Planung von Straßen und Infrastruktur. Kernelement unserer Stadtentwicklung muss der Gedanke der Nachhaltigkeit sein. Diesen müssen wir sowohl in der gesellschaftlichen und sozialen als auch der ökonomischen und ökologischen Dimension denken.

Stadtteile mit den BürgerInnen weiterentwickeln!

Ich möchte ein Stadtbergen der kurzen Wege, denn die Stadtberger Stadtteile hatten schon immer einen hohen Stellenwert in der Stadt. Mit der Stärkung der Stadtteilzentren werden wir diesen Realitäten gerecht und ermöglichen auch SeniorInnen und Menschen mit Behinderung Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Kurze Wege bedeuten auch geringere Energie- und Infrastrukturkosten.

Mobilität umweltgerecht gestalten!

In unserer Stadt werden wir auf eine vernetzte Mobilität setzen. Durch die Kombination eines attraktiven öffentlichen Nahverkehrs sowie eines tragfähigen Radwegenetzes ermöglichen wir eine
nachhaltige Mobilität in in Stadtbergen und werden uns mit unserer Nachbarstadt Augsburg anschließen. Dazu gehört auch, dass wir als Stadt gemeinsam mit Anbietern wie den Stadtwerken Augsburg unser Carsharing-Angebot in Stadtbergen ausbauen und ebenso in den Stadtteilen etablieren.  Ziel ist ein praktikables und leicht nutzbares Carsharing-System in ganz Stadtbergen und in den Nachbarkommunen,
welches eine ECHTE Alternative zum eigenen Auto darstellt.

Stadtbergen für alle. Gerecht!

Ich möchte eine soziale Stadt. Mit guten Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zur Mittelschule.
Mit außerschulischen Bildungsinstitutionen, mit Freiräumen für Jugendliche und Familien und mit ansprechenden und qualitätsvollen Betreuungseinrichtungen für Kinder und Senior/innen. Wir sind eine eine bunte Stadt, in der Menschen verschiedenster Nationalitäten und Kulturen und aus allen Generationen gerne und friedlich miteinander leben. Ich will alles dafür tun, dass das so bleibt.

Wer Rauscher wählt,…
• unterstützt eine Entwicklung der Stadtteile, die kurze Wege ermöglicht.
• stimmt für eine umweltgerechte und barrierefreie Entwicklung unserer Stadt.
• setzt sich dafür ein, dass die Bürger/innen bei den Stadtentwicklungsprozessen mit
einbezogen werden.

Für ein grünes Stadtbergen – Vorfahrt fürs Rad

Vorfahrt für das Fahrrad:

Das Fahrrad gehört zu den effizientesten Fortbewegungsmitteln gerade in Städten. Stadtbergen hat deutlich mehr Potential für Radverkehr. Gerade durch die Konzeption der Fahrradstadt 2020 unserer Nachbarstadt Augsburg hat sich dieses Potential auch für viele Pendlerinnen und Pendler erhöht. Ich will, dass die gute Radinfrastruktur nicht an der Stadtgrenze aufhört, sondern nahtlos nach Stadtbergen weiter geht! Mit verschiedenen Maßnahmen will ichden Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen pro Jahr um 2% steigern. Andere Städte sind dank
starker Förderung und Werbung für das Radfahren schon heute bei über 30 Prozent. Stadtbergen
hat nur geringe Steigungen.
Wir benötigen den schnellen Ausbau des Radwegenetzes. Stadtbergen benötigt ein flächendeckendes Netz an gut ausgebauten Radwegen.
Mit Pedelecs lassen sich auch die wenigen steilen Strecken und längere Fahrten leicht überwinden. Daher sollen im Stadtgebiet Ladestationen für Elektrofahrräder geschaffen werden.

Die kostenfreien Abstellplätze an der Straßenbahnhaltestelle müssen ausgebaut werden. Die Abstell- und Unterstellmöglichkeiten an anderen ÖPNV-Halten müssen ebenso noch deutlich verbessert werden.

Mehr Radverkehr führt auch zu mehr nötigen Abstellflächen und Fahrrad-Park-Ständern. Diese
sollen zukünftig nicht Gehwegen gebaut werden, weil sie dort FußgängerInnen im Weg stehen.
Überdachte Stellplätze sollen als Standard für alle neuen Bauvorhaben vorgeschrieben werden.
Die öffentliche Hand soll hier mit gutem Beispiel vorangehen, und alle öffentlichen oder öffentlich
geförderten Bauvorhaben (Sportstätten usw.) nachträglich mit überdachten Fahrradstellplätzen ausstatten. Für den Autoverkehr gibt es die „Stellplatzverordnung“. Diese möchte ich auch für den Fahrradverkehr, damit ausreichend Fahrradabstellplätze vor Geschäften, bei Wohnanlagen und in Höfen von Häusern geschaffen werden. Eine bessere Ausschilderung von Radwegen soll es auch für „Schleichwege“ geben, damit Radlerinnen und Radler
schneller ans Ziel kommen. Für städtische MitarbeiterInnen soll es Dienstfahrräder geben. Ich will den Ausbau von Rent-a-Bike-Konzepten durch attraktive Stellplätze fördern. Gerade kurze Strecken, die nicht durch den ÖPNV bedient werden, können so umweltschonend gefahren werden. Aber nur durch ein gutes Stellplatznetz können diese Konzepte Erfolg haben.

Wer Rauscher wählt,…

• zeigt, dass neue Konzepte für eine intelligente Vernetzung von verschiedenen Verkehrsarten
gewollt sind.
• will einen Ausbau der Infrastruktur für RadlerInnen und FüßängerInnen.

Für ein grünes Stadtbergen – Modernes Verkehrskonzept umsetzen

Autoverkehr

Der Autoverkehr und vor allem der Durchgangsverkehr hat sich längst zu einer Belastung für die Gesundheit, die Lebens- und Aufenthaltsqualität und das Klima entwickelt. Mit hohen Lärmemissionen sorgt der Verkehr für Stress, schlechten Schlaf und trägt zur Schädigung der Gesundheit bei. Abgase und Reifenabrieb tragen erheblich zur Feinstaubbildung bei. Auch dies schädigt nachhaltig die Gesundheit.

Neue Einkaufszentren und Gewerbegebiete am Stadtrand oder „auf der grünen Wiese“ führen zu mehr Autoverkehr. Nur wenn in der Stadt und den Stadtteilen alle Güter und Dienstleistungen für den täglichen Bedarf verfügbar sind, können wir diesen Verkehr vermeiden. Einkäufe zu Fuß, mit Fahrrad und Nahverkehr können dann zum Normalfall werden.

Der Unterhalt bestehender Straßen muss Vorrang vor dem Neubau von Straßen haben. Um eine langfristige finanzielle Planung zu ermöglichen, muss der Sanierungsbedarf von Straßen erhoben werden.

Ich möchte neue Konzepte diskutieren wie das unter anderem auch beinhaltet ob wir beim Neu- und Umbau von Straßen auf erhöhte Geh- und Radwege verzichten können, um die Einführung von „Shared Space“ und Fahrradstraßen zu ermöglichen. Um die Lärm- und Schadstoffbelastung für AnwohnerInnen zu verringern, soll auf den Durchgangsstraßen wie den Zubringern zur B17 bei der Panzerstraße in jedem Fall maximal Tempo 50 gelten. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit führt zu weiteren Belastung für die Anwohner und sorgt zudem für mehr Durchgangsverkehr, weil sich die Attraktivität der Strecke erhöht.

Carsharing

Zur individuellen Mobilität gehört auch das Auto. Sei es um Lasten zu transportieren oder um noch nicht vom ÖPNV erschlossene Regionen zu erreichen. Mit Carsharing, der gemeinsamen Nutzung von Autos, erhält jede und jeder die Möglichkeit das passende Auto zu nehmen. Sei es ein größeres Fahrzeug für den Einkauf, ein kleiner Zweisitzer oder ein Elektroauto. Als Bürgermeister werde ich auf  die aktiven Carsharing-Anbieter zugehen und diese davon überzeugen, ihr Angebot auch auf Stadtbergen auszuweiten. Sie muss alle Möglichkeiten nutzen, damit ein dichtes Netz an Stationen und eine größere Anzahl von Stellplätzen im ganzen Stadtgebiet verfügbar sind; hierzu zählen großzügige Regelungen bezüglich des Parkens. Mein Ziel ist es, dass in max. 10 Minuten zu Fuß das nächste Carsharing-Auto erreicht werden kann. Junge Menschen in Stadtbergen verzichten immer öfter
auf ein eigenes Auto. Diesen Trend wollen wir aufgreifen und mit einer Mobilitäts-Kampagne an Schulen und Betrieben dafür werben, die neuen Mobilitätsformen zu nutzen.

ÖPNV und Straßenbahn

Wir müssen bei der Planung der Linie 5 mitreden und unsere Stadtberger Interessen einbringen und verteidigen. Aber wir sollten die Linie 5 nicht grundsätzlich ablehnen, sondern die Chance nutzen um Stadtbergen noch besser anzubinden und für eine Entlastung auf der Bgm-Ackermannstraße zu sorgen, damit die Staugefahr reduzieren und möglich machen, dass seltener zu Ausweichrouten durch ganz Stadtbergen kommt.
Ich werde die Stadt Augsburg umgehend auffordern eine Verkehrsprognose sowie ein Verkehrssimulationsmodell zu erstellen, um die Auswirkungen auf den Individualverkehr auf der Bürgermeister Ackermannstraße und den damit verbunden Schleichverkehr über Stadtbergen zu bewerten. Eine Umgestaltung der Auffahrt B17/Ackermannstraße, welche die Leistungsfähigkeit erhöht, kann die Verkehrsbelastung Stadtbergens reduzieren. Auch und gerade mit Straßenbahn, denn im Hinblick auf das Wachstum der Region und auch auf die Uniklinik wird das Mobilitätsbedürfnis aus dem Westen nach Augsburg rein weiter zunehmen. Nur wenn wir Alternativen bieten, kann man diese Verkehrsproblematik in den Griff bekommen. Die Straßenbahn ist ein Mittel, eine vollbesetzte Straßenbahn ersetzt in etwa 400 PKW.
Mit dem Umbau des Augsburger Hauptbahnhofs, mit einer neuen, schnellen Linie 5 aus dem Westen zum Hauptbahnhof kann sich neues Potential und eine echte Alternative zum Individualverkehr eröffnen.

Das Fahrrad gehört zu den effizientesten Fortbewegungsmitteln gerade in Städten. Stadtbergen hat deutlich mehr Potential für Radverkehr. Gerade durch die Konzeption der Fahrradstadt 2020 unserer Nachbarstadt Augsburg hat sich dieses Potential auch für viele Pendlerinnen und Pendler erhöht. Ich will, dass die gute Radinfrastruktur nicht an der Stadtgrenze aufhört, sondern nahtlos nach Stadtbergen weiter geht! Mit verschiedenen Maßnahmen will ichden Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen pro Jahr um 2% steigern. Andere Städte sind dank
starker Förderung und Werbung für das Radfahren schon heute bei über 30 Prozent. Stadtbergen
hat nur geringe Steigungen.
Wir benötigen den schnellen Ausbau des Radwegenetzes. Stadtbergen benötigt ein flächendeckendes Netz an gut ausgebauten Radwegen.
Mit Pedelecs lassen sich auch die wenigen steilen Strecken und längere Fahrten leicht überwinden. Daher sollen im Stadtgebiet Ladestationen für Elektrofahrräder geschaffen werden.

Fahrrad

Das Fahrrad gehört zu den effizientesten Fortbewegungsmitteln gerade in Städten. Stadtbergen hat deutlich mehr Potential für Radverkehr. Gerade durch die Konzeption der Fahrradstadt 2020 unserer Nachbarstadt Augsburg hat sich dieses Potential auch für viele Pendlerinnen und Pendler erhöht. Ich will, dass die gute Radinfrastruktur nicht an der Stadtgrenze aufhört, sondern nahtlos nach Stadtbergen weiter geht! Mit verschiedenen Maßnahmen will ichden Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen pro Jahr um 2% steigern. Andere Städte sind dank
starker Förderung und Werbung für das Radfahren schon heute bei über 30 Prozent. Stadtbergen
hat nur geringe Steigungen.
Wir benötigen den schnellen Ausbau des Radwegenetzes. Stadtbergen benötigt ein flächendeckendes Netz an gut ausgebauten Radwegen.
Mit Pedelecs lassen sich auch die wenigen steilen Strecken und längere Fahrten leicht überwinden. Daher sollen im Stadtgebiet Ladestationen für Elektrofahrräder geschaffen werden.

Wer Rauscher wählt,…
• setzt sich für den weiteren Ausbau und die Verbesserung des ÖPNV ein.
• zeigt, dass neue Konzepte für eine intelligente Vernetzung von verschiedenen Verkehrsarten
gewollt sind.
• will einen Ausbau der Infrastruktur für RadlerInnen und FüßängerInnen.

Für ein grünes Stadtbergen – Nachhaltiger Wirtschaften

Flächensparen und Stadtentwicklung

Der auf hohem Niveau liegende Flächenverbrauch, d.h. die Inanspruchnahme von Böden für Siedlung, Gewerbe und Verkehr, ist auch in Augsburg eine der größten Herausforderungen für die Umweltpolitik. Der sparsame Umgang mit Grund und Boden und die Verringerung des Flächenverbrauchs sind wesentliche Bestandteile einer nachhaltigen Entwicklung.
Ich will ein städtisches “Handlungsprogramm Nachhaltigkeit” das in einer Art Leitlinie festlegt, dass Stadtbergen
seinen Flächenverbrauch minimiert, Flächen aufwertet und Bodenqualität schützt durch Maßnahmen wie z.B. Entsiegelung, Ausweisung von Ausgleichsflächen, Nachverdichten von Bebauungsplänen und Schutz von Naturräumen.
In einer „Stadtberger Biodiversitätsstrategie“ muss festgelegt werden, dass die dort formulierten Ziele als
Querschnittsaufgabe auf allen Planungs- und Handlungsebenen ihren Niederschlag finden müssen. Nimmt man dieses Anliegen ernst, müssen gerade im Bereich der Bauleitplanung die Themen „Reduzierung des  Flächenverbrauchs“ und „Biodiversitätsstrategie“ immer mitgedacht und mitbehandelt werden. Bei Vergabe von Gewerbeflächen muss stets die Umweltverträglichkeit von Produkten und Produktionsverfahren berücksichtigt werden. Die Stadt muss vor allem die Unternehmen unterstützen, die umwelttechnologische Innovationen vorantreiben.

Vergabepolitik

Bund, Länder und Kommunen geben pro Jahr rund 360 Mrd. Euro für öffentliche Aufträge aus. Das sind über 14% des Bruttoinlandprodukts (BIP). Wir wollen die Transformation der Wirtschaft auch über diesen Hebel stärker vorantreiben. Dazu fordere ich einen Aktionsplan für ökologische und soziale Beschaffung mit klaren Zielvorgaben, einheitlichen Arbeitshilfen, Fortbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten und einer zentralen Service- und Beratungsstelle.

Breitbandausbau

Der Breitbandausbau ist Grundlage einer modernen Ökonomie und schafft für die junge, wachstumsstarke IT- und Medienbranche optimale Voraussetzungen. Mit fairen Rahmenbedingungen und gezielten Fördermaßnahmen treiben wir als Stadt den Aufbau eines Universaldienstes und den Ausbau eines glasfaserbasierten und flächendeckenden Hochleistungsnetzes voran. Netzneutralität garantiert auch kleinen Anbietern einen gleichrangigen Zugang

Kreativwirtschaft

Die Kultur- und Kreativwirtschaft kann in einer flächenarmen Kommune wie Stadtbergen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze schafft und zur Wertschöpfung beiträgt, werden. Doch die Rahmenbedingungen für die in der Regel sehr kleinen Unternehmen müssen verbessert werden. Deshalb muss sich die städtische Wirtschaftsförderung verstärkt um diesen Wirtschaftsbereich kümmern und eine eigene Anlaufstelle dafür schaffen.

 

Wer Rauscher wählt,…
• setzt sich dafür ein, dass Stadtbergen neue, innovative Wege mit Gewerbe und Arbeitsplätzen geht, die weniger Fläche benötigen und Wertschöpfung in der Stadt hält.
• befördert eine Wirtschaftspolitik, die auf die Umwelt achtet und das Potential einer
umweltgerechten Produktion erkennt und ausbaut.

Für ein grünes Stadtbergen – Besser haushalten

Besser haushalten -Finanzhaushalt – verständlich, verantwortlich, demokratisch

Ich will Transparenz

Auf der Basis eines neuen, verständlichen, verantwortlichen und demokratisch festgelegten Finanzhaushalts werden die Stadtbergerinnen und Stadtberger in die Lage versetzt, über eine direkte Beteiligung Handlungsspielräume zu erkennen und mitzubestimmen.
Die Stadtberger/innen wollen nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass der Schuldenberg für die künftigen Generationen nicht zu überschauen und damit untragbar wird. Die Verwaltung soll innerhalb eines Jahres eine neue Haushaltsbilanz erstellen, in der schonungslos alle Verbindlichkeiten und versteckten Schulden aufgeführt werden. Die Stadtberger/innen haben ein Recht darauf, über den tatsächlichen Stand der kommunalen Finanzen aufgeklärt zu werden. Alle versteckten Schulden und Verbindlichkeiten werden dabei innerhalb dieses Jahres identifiziert und in verständlicher Form dargestellt. Ich will BürgerInnenbeteiligung, denn nur mit den Bürgerinnen und Bürgern geht‘s!
Ich will den städtischen Haushalt etwa durch einen interaktiven Internetauftritt transparenter gestalten und die BürgerInnen bei der Priorisierung von Ausgaben und Einsparmaßnahmen beteiligen. Dies gilt auch für die in meinem Programm vorgeschlagenen Projekte.

Für eine wirksame Schuldenbremse und zum Schuldenabbau ist es notwendig, zuerst die unausweichlich notwendigen Ausgaben festzustellen. Gemeinsam mit allen BürgerInnen gilt es, eine grundlegende Aufgabenkritik zu üben. Künftig will ich Zuschüsse an Initiativen, bei denen über einen verhältnismäßig geringen Betrag ein großer Nutzen entsteht, verstärkt unterstützen. Ich will einen ehrlichen und zukunftsfähigen Haushalt.
Ich möchte eine Konsolidierung des Haushalts, der nicht auf der Erwartung eines unbegrenzten Wirtschaftswachstums und damit einer unbegrenzten Steigerung der Steuereinnahmen basiert. Ich will keine pauschalen Streichungen und Kürzungen der Ausgaben, die letztlich auf dem Rücken der sozial Schwächeren ausgetragen werden. Auch die Einnahmen müssen zu einem ausgeglichenen Haushalt beitragen. GRÜNE Haushaltspolitik ist ein Gleichklang von Ausgabenreduzierung, Effizienzsteigerungen und Einnahmeverbesserungen.
Eingesparte Finanzmittel sollen als Investitionsmittel zur Verfügung gestellt werden, um sofort die schlimmsten Missstände an Gebäuden, Straßen und Brücken beseitigen und den Zuwachs an Folgeschäden bremsen zu können.

Beim städtischen Vermögen spreche ich mich klar gegen einen Verkauf (auch Anteilsverkäufe) von
„Tafelsilber“ aus.

Wer Rauscher wählt,…
• spricht sich für einen Schuldenstopp und den Schuldenabbau aus.
• ist für eine weitreichende Beteiligung der BürgerInnen in der Finanzpolitik.
• eine nachhaltige Haushaltspolitik die auf sicheren Füßen steht und nicht auf Einmalerlöse angewiesen ist.

Für ein grünes Stadtbergen – Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt

Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt

Aufgrund des Wandels der Altersstruktur wird es für unsere Gesellschaft immer wichtiger, sich um ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu kümmern. Die heute jungen Menschen müssen die sozialen, ökonomischen und ökologischen Folgen der heutigen Politik tragen. Deshalb wollen wir dafür sorgen, dass sie an möglichst vielen Orten an Entscheidungen mitwirken können.
Kinder und Jugendliche sind Chance und Zukunft jeder Gesellschaft und daher ist es die weitblickendste Aufgabe nachhaltiger Politik, optimale Entwicklungsmöglichkeiten für alle Kinder unabhängig von der gesellschaftlichen Zugehörigkeit ihrer Familie zu schaffen. Jede Familienpolitik ist Politik für Kinder. Die sichere finanzielle Versorgung der Familien bedeutet die Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder und deren Bildungschancen. Bezahlbarer
Wohnraum ist ebenso eine Grundlage wie qualitativ hochwertige Kinderbetreuung.

Gesundes Aufwachsen

Die Stadt kann als Trägerin von Kindertagesstätten und Schulen Einfluss auf das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen nehmen. Einmal erworbene Ernährungsmuster werden häufig ein Leben lang beibehalten. Aus diesem Grund muss der Genuss gesunder Lebensmittel in allen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen für alle Altersgruppen durch Mahlzeiten aus regionalem und ökologischem Anbau gefördert werden.
In Stadtbergen sollte faires Spielzeug, also ohne Kinderarbeit und ohne Ausbeutung der Produzenten hergestelltes Spielzeug, in den Betreuungs- und Bildungseinrichtungen zum Einsatz kommen. Denn bei Spielzeug sind nicht nur der Spielwert und die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Bedeutung, sondern auch die Produktionsbedingungen. Gesundheitsrisiken für Kinder und Jugendliche durch Umweltverschmutzungen müssen soweit es geht verhindert werden. Alle von Kindern und Jugendlichen frequentierten öffentlichen Plätze und Gebäude müssen ökologischen Kriterien standhalten. Vorhandene Belastungen sind abzubauen. Bei Neu- und Umbauten sind ökologische und gesundheitlich unbedenkliche Materialien zu verwenden.

Beteiligung

Kinder und Jugendliche brauchen Raum, in dem sie sich bewegen können. Sie brauchen eine naturnahe Umgebung in der Nähe des Wohnraums, wo sie sich auch außerhalb von Institutionen treffen, bewegen und ihre Zeit gestalten können. Hier ist auf eine altersgerechte Gestaltung des Umfelds zu achten. Ich möchte junge Menschen noch besser in die Politik einbeziehen. Vor allem wenn es um Themen junger Menschen geht, sollen sie auch mitreden können.
Für eine kontinuierliche Form der Mitbestimmung junger Menschen will ich, dass neues Konzept zur Jugendbeteiligung umgesetzt wird. Wir fordern die Einführung von verschiedenen Elementen der Jugendbeteiligung, denn Jugendliche sollen ihre Stadtgesellschaft aktiv mit gestalten. Sie sollen mit Hilfe ihnen angepasster Formen und Methoden auf Planungs- und Entscheidungsprozesse Einfluss nehmen. Ich will eine „Partizipation“ Jugendlicher im Sinne einer verantwortlichen Beteiligung der Betroffenen. Dies können wir durch eine Selbstverpflichtung der Stadt erreichen. Dabei muss garantiert sein, dass die Stadtverwaltung auf alle Vorschläge der Jugendlichen eine Stellungnahme vorlegt und die zuständigen städtischen Gremien darüber beraten. Damit die Ideen wirksam werden können, haben die Jugendlichen eine vorab festgelegte Finanzsumme pro Stadtteil zur Verfügung, über die Projekte finanziert oder anfinanziert werden können. Die Prozesse werden von der Stadt begleitet, z.B. indem sie für alle Akteure im Prozess eine/n AnsprechpartnerIn benennt.
Ein Teil des Beteiligungskonzepts könnten auch SchülerInnenvertretungen sein.

Jugendarbeit

In der verbandlichen und der offenen Jugendarbeit finden Jugendliche Bildungs- und Freizeitangebote sowie anregende Freiräume und die Chance, sich zu beteiligen. Ich bedanke mich bei den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen der verschiedenen Träger für ihre wertvolle Arbeit. Ich werde auch als Bürgermeister alles tun, dies zu unterstützen. Ich sehe einen Bedarf an einem Ausbau der Arbeit mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Aus meiner Sicht brauchen wir auch StreetworkerInnen.
Unterstützung der Stadt für die Vereine und Verbände in ihrer Weiterentwicklung, angesichts der veränderten Situation durch den verstärkten Ausbau von Ganztagsschulen.

Der Jugend ihren Platz

Öffentliche Gebäude wie Schulen und Kindertagesstätten sollten außerhalb der Öffnungszeiten für die BürgerInnen offen sein. Die Nutzung der Schulhöfe und Schulsporthallen sollte möglich werden, da es oft viel zu wenige Plätze gibt, an denen sich Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit sportlich betätigen können.
Die Stadt sollte einmal pro Jahr einen Infotag für alle Jugendlichen (mit und ohne Behinderung)
organisieren, bei dem sich Initiativen, Jugendhäuser, Jugendgruppen etc. vorstellen können. In
den Schulen sollte für diesen Infotag geworben werden.

Wer Rauscher wählt,…
• setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche sich beteiligen können.
• setzt sich für eine kinder- und jugendlichenfreundliche Stadt ein, die Kinder
und Jugendlichen ausreichend Platz zur Verfügung stellt.
• setzt sich dafür ein, die verbandliche und offene Jugendarbeit zu fördern

Für ein grünes Stadtbergen – Inklusive Gesellschaft gestalten

Menschen mit Behinderung – konsequente Einbeziehung, Barrierefreiheit und Inklusion

Von der Integration zur Inklusion: Dieses Motto läutet eine neue Phase des Umgangs mit Behinderten ein. Ziel ist, Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung näher zusammen zu bringen und damit die immer noch bestehende Ausgrenzung zu überwinden. Das beginnt im Kindergarten und zieht sich über die Schule bis hin zu den Arbeitsstellen und den Wohnanlagen für SeniorInnen. Ich will es ermöglichen, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Voraussetzung dafür ist auch, dass sie schwellenlos alle Ziele erreichen können.

Kommunaler Inklusionsplan

Ich möchte eine Gesellschaft, in der alle Menschen Teilhabe an der Gesellschaft und Zugang zu allen Einrichtungen und Institutionen haben. Ich will dabei nicht nur einige kleine Reformen und kleine Maßnahmen, sondern eine umfassende Veränderung aller Bereiche hin zu einer inklusiven Gesellschaft. Inklusion ist beileibe nicht auf Bildung zu reduzieren, wie dies derzeit in der öffentlichen Diskussion den Anschein hat, sondern bezieht sich zum Beispiel auch auf die Bereiche Wohnen, Arbeiten, Sport, Kultur, Freizeitgestaltung und Verkehr. Wichtig ist zudem: Inklusion ist kein Thema von Menschen mit Einschränkungen (oder deren Angehöriger), sondern eines das die ganze Gesellschaft angeht. Die Stadt Stadtbergen sollte daher unter Beteiligung aller relevanten Akteure und der Stadtgesellschaft einen „kommunalen Inklusionsplan“ erarbeiten, also ein Konzept, wie sie dem Anspruch gerecht werden will, in all ihren Handlungsfeldern Inklusion umzusetzen. Der Inklusionsplan sollte dabei nicht nur Maßnahmen benennen, sondern auch regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.

Die besonderen Herausforderungen für Stadtbergen sind: Einbeziehung in die Entscheidungen der Stadt

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Menschen mit Behinderung bei allen sie betreffenden Entscheidungen einbezogen werden müssen. Dies geschieht, ich halte es aber für ausbaufähig. Es müssen Wege gefunden
werden, die Behindertenvertretung rechtzeitig über geplante Vorhaben und vor Beschlussfassung einzubeziehen. Die Einladungen zu den Sitzungen müssen der Behindertenvertretung zugeleitet werden.

Begegnungsmöglichkeiten schaffen

Damit Vorurteile abgebaut werden, sind Begegnungsmöglichkeiten zwischen Behinderten und
Nicht-Behinderten zu schaffen. Dies ist gerade für Jugendliche besonders wichtig. Inklusion ist
das Ziel.

Wer Rauscher wählt,…
• setzt sich dafür ein, Inklusion auf allen Ebenen zu praktizieren und zu fördern.
• setzt sich für einen kommunalen Inklusionsplan ein.
• setzt sich für ein barrierefreies Stadtbergen ein.

Für ein grünes Stadtbergen – Soziale Teilhabe für alle ermöglichen

Soziales – für mehr Teilhabe, faire Verhältnisse und Selbstbestimmung

Zentrale Aufgabe der Sozialpolitik ist die Integration aller Bevölkerungsgruppen in die Stadtgesellschaft. Eine Ausgrenzung beispielsweise verarmter, wohnungsloser Bevölkerungsgruppen oder solcher mit Migrationshintergrund werde ich nicht hinnehmen. Kommunale Sozialpolitik muss vielfältige Hilfen und flexible Angebote bieten. Eines der aktuellen Kernprobleme ist die Armut. Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen haben kaum Chancen auf eine besser bezahlte Tätigkeit; Jugendliche ohne Schulabschluss und Berufsausbildung kommen aus dem Kreislauf von vorübergehenden Maßnahmen und Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht heraus. Für mich ist es eine der vordringlichen Zukunftsaufgaben, diese verfestigte Situation aufzubrechen. Hilfe in der Armut heißt aber auch, mit kleinen Maßnahmen die Lebenssituation der Betroffenen zu verbessern.

Armut in der Stadt – offen oder versteckt – hinsehen und helfen

Armut zeigt sich in Stadtbergen wie überall nicht nur durch Einkommensarmut, sondern auch durch Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe und beschränktem Zugang zu Bildung und Chancengerechtigkeit.
Die Lebens-, Handlungs- und Entscheidungsspielräume armer Menschen sind begrenzt und wirken sich negativ auf viele Bereiche aus. Zu allererst sind hier die materielle Grundversorgung und die Gesundheit zu nennen. Der Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit ist vielfach belegt. Der Zusammenhang zwischen schlechten Wohnverhältnissen und Armut ist evident. Die Versorgung mit ausreichendem, qualitativ gutem und auch bezahlbarem Wohnraum ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Lebensqualität. Arme Menschen weisen oftmals einen geringeren Bildungsgrad auf und geben diesen an die nächste Generation weiter. Bildung ist der Schlüssel zur Überwindung sozialer Ungerechtigkeit. In Bayern ist der Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft der Eltern und dem Schulerfolg der Kinder besonders gravierend. Dieser Zusammenhang ist bei Kindern mit Migrationshintergrund noch stärker ausgeprägt. Schulden und Defizite im Umgang mit Geld führen bei vielen Menschen zusätzlich zu einer Verschärfung der materiellen Situation.

Zuschüsse und freiwillige Leistungen

Grundsätzlich gilt für die Sozialpolitik, dass in den Bereichen, in denen Verbände und Vereine tätig sind, die Stadt nicht zusätzliche Aufgaben übernimmt. Die Stadt muss auf Grund gesetzlicher Vorgaben oder auch geschlossener Verträge Pflichtleistungen erbringen. Viele Verbände und Vereine erhalten darüber hinaus freiwillige Leistungen als Beitrag der Stadt, damit sie ihre Aufgaben erfüllen können. Diese freiwilligen Zuschüsse stehen immer wieder zur Debatte. Dabei bringt eine Kürzung nicht viel für den Haushalt der Stadt, führt aber dazu, dass die sozialen Gruppen Personal reduzieren müssen. Dadurch ist häufig nicht nur ihre Aufgabenerfüllung, sondern auch ihre Existenz gefährdet. Wenn Kürzungen zur Debatte gestellt werden, muss mit den betroffenen Organisationen
gesprochen und eine Einigung nach dem Konsensprinzip angestrebt werden. Bei Zuschüssen dürfen soziale, kulturelle und bildungspolitische Zuschüsse nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Wer Rauscher wählt,…
• setzt sich für die gesellschaftliche, kulturelle und soziale Teilhabe aller Stadtbergerinnen
und Stadtberger ein.
• setzt sich dafür ein, die Ursachen von Armut in Stadtbergen zu bekämpfen
• setzt sich dafür ein, Verbände und Vereine im sozialen Bereich weiterhin adäquat zu
unterstützen.

Für ein grünes Stadtbergen – Wohnraum bezahlbar machen

Mehr Engagement für bezahlbaren Wohnraum

Mit Sorge sehe ich, dass die Situation auf dem Stadtberger Wohnungsmarkt immer angespannter wird. Der Druck, gerade auf Wohnraum nimmt zu. Die Miet- und Kaufpreise sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Dies geschieht unter anderem, weil renditeorientierte InvestorInnen und AnlegerInnen zunehmend auf Anlagemöglichkeiten im Wohnungsmarkt setzen und damit die Preissteigerungen ankurbeln.
Wohnungen sind für mich zuallererst ein Zuhause für Menschen. Sie dürfen nicht zur Spielwiese für SpekulantInnen werden. Wir begrüße den Zuzug von Menschen nach Stadtbergen und sehe im Wachstum eine Chance für unsere Stadt. Wichtig ist aber die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum. Der Gestaltungsspielraum wurde in Stadtbergen in den letzten Jahren nicht genutzt, und es wurde verpasst, in den Neubaugebieten Wohnraum für Menschen mit niedrigem Einkommen zu schaffen.
Ich unterstütze Initiativen wie Baugruppen oder Genossenschaften, die mit viel Eigenleistung eigene vier Wände errichten möchten. Wir legen Wert auf die Verbindung von individuellem Wohnen und gemeinschaftlichen Einrichtungen, natürlich in Passivhausbauweise. Vorbild ist der Stadtteil Vauban in Freiburg.

Wohnen

Eine Stadt für Alle“ erfordert im Bereich „Wohnen in Stadtbergen“ eine Politik, die alle Bürgerschichten im Blick hat. Seit Jahren werden in Stadtbergen zu wenige Wohnungen gebaut. Es sind besonders die mittleren und unteren Einkommensgruppen bedroht, die durch finanzstärkere Gruppen aus ihren Wohngebieten nach Sanierung
verdrängt zu werden. Mir geht es um den Erhalt der angestammten Stadtteile für die BürgerInnen vor Ort, die dort schon wohnen. Ich möchte die Trendwende. „GRÜNE Wohnungspolitik“ wird Stadtentwicklung und Sozialplanung in Einklang bringen und die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass in Stadtbergen wieder mehr bezahlbare Wohnungen errichtet werden. Ich möchte erreichen, dass im Rahmen einer sozial gerechten Bodennutzung eine Quote von mindestens 30% gefördertem Wohnungsbau in der städtischen Bauleitplanung vorgegeben wird.

Wohnungsbau ist Sozialpolitik

Meine Wohnungspolitik schafft bezahlbaren Wohnraum. Dazu fordere ich, keine weiteren städtischen Immobilien zu verkaufen. Städtische Grundstücke sollen vorrangig an gemeinnützige Wohnbauunternehmen im Rahmen der Erbpacht vergeben werden. Ich setze mich auf allen Ebenen für alternative Wohnprojekte ein, in denen Alt und Jung gemeinsam leben können. Dabei denken wir auch an die Schaffung von finanziellen Anreizen für “seniorengerechtes Bauen“ in Stadtbergen. Meine Wohnungspolitik bedeutet auch, dass wir präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Wohnraumverlust angehen.

Schwellenlose Wohnungen

Die Nachfrage nach schwellenlosem Wohnen steigt stark an. Dies gilt nicht nur für Wohnanlagen für ältere Menschen, sondern auch für private Wohnungen. In diesen Wohnungen muss es besonders gute Möglichkeiten zur Betreuung und ambulanten Pflege geben.

Wohnraum für alle erhalten

Die Verfügbarkeit von Wohnraum wird eine der großen Herausforderungen. Stadtbergen muss auch in Zukunft eine Stadt bleiben, in der es sich jede und jeder leisten kann zu leben. Deshalb müssen wir bei neuen Wohnungsbauprojekten neben den Aspekten der energetischen Bauweise darauf achten, dass Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten verfügbar bleibt und auch Familien ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht. Einer der zentralen Aspekte bei zukünftigen Wohnbauprojekten ist deshalb die langfristige Sicherstellung von bezahlbarem
Wohnraum in Stadtbergen. Und dies nicht nur in einzelnen Stadtteilen sondern in der ganzen Stadt. Hier gilt es darauf einzuwirken, dass die Stadt Stadtbergen Bauland nicht verkauft, sondern verpachtet und dabei entsprechende Auflagen macht, die bezahlbaren Wohnraum für alle ermöglichen.
Dies ist durch einen Dreiklang der Maßnahmen ändern:
Renaissance des sozialen Wohnungsbaus, Nachverdichtung im Innenstadtgebiet und auf den Konversionsflächen und Entzug von Wohnraum aus dem spekulativen Wohnungsmarkt (z.B. durch Genossenschaften).
In Gebieten mit Wohnraummangel sollen gezielt Mietobergrenzen eingeführt werden, so dass die neue Miete nur bei maximal 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Die Neubautätigkeit werden wir damit nicht behindern. Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete sollen bei laufenden Verträgen auf maximal 15% in vier Jahren begrenzt werden. Außerdem möchte ich, dass die Entgelte der letzten zehn anstatt der letzten vier Jahre in die Bildung der Vergleichsmiete einbezogen werden.

Wer Rauscher wählt,…
• setzt sich für eine Quote von mindestens 30% geförderten Wohnungsbau in der
städtischen Bauleitplanung ein
• setzt sich für die Förderung von alternativen Wohnprojekten ein

Kurzprogramm/Flyer

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