Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CSU begrüßen die aktuellen Planungen der Stadtverwaltung für ein Augsburger Winterkonzept.

In Zeiten der Pandemie hat der Gesundheitsschutz dabei oberste Priorität und erfordert ausgearbeitete Hygienekonzepte für die bevorstehende kältere Jahreszeit. Die Infektionszahlen verdeutlichen dies und zeigen, dass auch weiterhin großer Handlungsbedarf besteht. Basierend auf dem Augsburger Konzept „Stadtsommer 2020“, in dem Maßnahmen zur Gewährleistung von Sicherheit, Ordnung und Hygieneschutz erfolgreich umgesetzt wurden, sollen nun weitere verschiedenste Möglichkeiten erarbeitet werden, um eine erforderliche Entzerrung und Wahrung der Hygienevorschriften in den kommenden Monaten zu gewährleisten.

Auf Anregung der Regierungspartner wird es zunächst eine Verlängerung des „Stadtsommer 2020“ bis Ende Oktober 2020 geben.

Das Konzept hat sich bewährt und in der Gesamtheit dazu geführt, dass die letzten Monate mit Blick auf die Entwicklung der Infektionszahlen niedrig gehalten werden konnten. Auch der Freizeitpark auf dem Plärrergelände erfährt eine Verlängerung bis zum 4. Oktober. Schwarz-Grün spricht sich damit klar dafür aus, dass das gesellschaftliche Leben zumindest in einem gewissen Rahmen ermöglicht werden kann und die wiedergewonnen Freiheiten der Augsburgerinnen und Augsburger auch in der kälteren Jahreszeit berücksichtigt werden sollen und können.

Zusammen mit den Gastronomen soll ein Konzept erarbeitet werden, wie die Außengastronomie auch in den kälteren Monaten ökologisch verträglich ermöglicht werden kann. Dies soll nicht nur die innerstädtische Gastronomie betreffen, sondern ebenfalls die in den Stadtteilen. Auch für die Augsburger Clublandschaft soll es eine Möglichkeit der Nutzung geben. „Die Clubs wurden als erstes geschlossen und können immer noch nicht öffnen. Wir müssen diese Durststrecke zumindest ein wenig abfedern. Vor allem für die Betreiberinnen und Betreiber, um finanzielle Einbußen zu mindern, aber auch für die Jungen und Junggebliebenen, denen diese Orte fehlen. Angedacht ist z.B. eine (pop)kulturelle Umnutzung der Clubs, natürlich immer unter der Prämisse des Gesundheitsschutzes,” so Peter Rauscher, Fraktionsvorsitzender der Augsburger Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

Denkbar wäre ein Winterfestival-Format auf dem Gaswerk-Gelände oder anderen möglichen Freiflächen in der Stadt.

In einem solchen Format ließen sich lokale Künstlerinnen und Künstler, Kultur- und Kreativschaffende, Veranstalter, Gastronomie und Dienstleister vereinen. Angedacht ist zudem eine zeitliche und räumliche Entzerrung des Augsburger Christkindlmarktes, z.B. auf den Helmut-Haller-Platz in Oberhausen. Auch die Weihnachtsinsel benötigt ein Konzept und eine räumliche Entzerrung, um den aktuellen Hygienebestimmungen gerecht zu werden. Es wird erforderlich sein, Aufenthaltsbereiche mit Sitzmöglichkeiten und ohne Konsumzwang zu schaffen. Zusätzlich sollen die Beratungs- und Unterstützungsangebote im sozialen und gesellschaftlichen Bereich in den kälteren Monaten weitergeführt werden können.

„Die Stadt Augsburg und ihre Bevölkerung haben im Sommer auf die Corona-Krise sehr gut reagiert und die Infektionszahlen im Griff behalten,“ sagt Leo Dietz, Fraktionsvorsitzender der CSU. „Deswegen gilt es jetzt alle Ideen, Aspekte und Chancen zu prüfen, denn wir als Stadtregierung müssen für unsere Bürgerinnen und Bürger weitere Perspektiven ermöglichen und nicht verhindern.“

Mit den neuen Konzeptvorschlägen, die zusammen mit der Zivilgesellschaft und den Betroffenen ausgearbeitet werden, soll auf die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft reagiert werden. „Höchste Priorität hat trotzdem und gerade deshalb immer und allerorts die Gesundheit. Alle getroffenen Maßnahmen und Inhalte müssen laufend dem aktuellen Infektionsgeschehen in der Stadt Augsburg angepasst werden. Deshalb unterstützen wir die Stadtverwaltung mit den zuständigen Referentinnen und Referenten in ihrem Vorhaben mit Rat und Tat,” so Rauscher und Dietz abschließend.

PMGRÜNE

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