Anträge, Sport

Hackschnitzel auf städtischen Fußballplätzen

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, nachdem bereits einige städtisch-öffentliche Fußballplätze mit Hackschnitzeln statt Rasen versehen wurden, häufen sich die Beschwerden von jungen Bürgerinnen und Bürgern.…

Klimastudie

Vorstellung Klima-Studie: Fundament für nächste Schritte der schwarz-grünen Klimapolitik. Grüne und CSU begrüßen Maßnahmenempfehlungen der Klimastudie Im heutigen Umweltausschuss legt Umweltreferent Reiner Erben die…

Ich bin Peter Rauscher, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der Grünen im Augsburger Stadtrat. Meine politischen Schwerpunkte liegen im Bereich der Nachhaltigkeit, des Klima- und Umweltschutzes, sowie in der Gesundheitspolitik. Zudem bin ich Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Digitalisierung, Organisation und Personal, sowie personalpolitischer Sprecher meiner Fraktion.

Seit vielen Jahren engagiere ich mich für eine ökologische Agrarwende und für eine nachhaltige, schonende und effizientere Ressourcennutzung. Das Artensterben hat mich politisiert, der Kampf gegen den Klimawandel ist für mich zur entscheidenden Frage globaler Gerechtigkeit geworden. Lassen Sie uns gemein daran arbeiten Augsburg, Europa und die Welt ein Stückchen besser zu machen.

3 Tage vor

🤔Wusstet ihr, was die Hecke am Feldweg für den Klimaschutz in #augsburg tut? 👉Ganz schön viel! Neue Forschungsergebnisse zeigen: Hecken sind Wäldern ebenbürtig mit Blick auf ihre Klimaschutzleistung und auch richtig wichtig für den Artenschutz und den Bodenerhalt. 👉Darüber war ich im Gespräch mit Nicolas Liebig, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands der Stadt Augsburg:youtu.be/fFkuDEExJzo ... zeige mehrSee Less
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4 Tage vor

Am vergangenen Montag hat das Augsburger Klimacamp, als einer von 6 Gewinner*innen den Augsburger Zukunftspreis erhalten. 36 Bewerbungen gingen ein, etliche tolle Projekte, Initiativen oder Unternehmen haben sich beteiligt. Als Mitglied der Fachjury möchte ich herzlich gratulieren und darlegen, warum aus meiner Sicht dieser Preis an das Klimacamp verdient ist:Das Klimacamp mit seinen bunten Transparenten gehört inzwischen fast zum Augsburger Stadtbild, denn die Aktivist*innen demonstrieren in dieser Form schon seit Juli 2020 für einen Systemwandel im Sinne der Klimagerechtigkeit, um der Klimakatastrophe mit aller Entschlossenheit entgegenzutreten. Nicht allen gefällt das, aber alle kennen das Klimacamp und damit ist ein wichtiges Ziel bereits erreicht: Aufmerksamkeit für ein Thema schaffen, das uns alle betrifft und vor dem wir nicht die Augen nicht verschließen dürfen! Die Klimacamper*innen wollen so lange dort ausharren, bis die Politik auf allen Ebenen, von der Stadt Augsburg über das Land Bayern bis zum Bund ihren Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele leistet. Kohleausstieg, Verkehrswende, Ernährungspolitik - sie legen den Finger in die Wunde und machen unermüdlich auf die Klimakrise und den damit verbundenen Handlungsdruck aufmerksam. Im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Workshops und originellen Protestaktionen verleihen sie ihren Forderungen Nachdruck. Im Dialog mit Passant*innen leisten sie darüber hinaus essenziell wichtige Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit.Auch wenn die Rahmenbedingungen nicht immer ideal waren, etwa in eiskalten Winternächten oder unter strengen Corona-Auflagen, auch wenn die Aktivist*innen neben viel Zuspruch mitunter auch handgreifliche Anfeindungen zu ertragen hatten und obwohl das Camp zwischenzeitlich umziehen musste, weil vom Perlachturm Betonteile auf den Fischmarkt zu stürzen drohten, war das Camp zu jedem Zeitpunkt besetzt. Dieser bewundernswerte Durchhaltewillen zeigt deutlich, wie ernst es ihnen mit der Klimagerechtigkeit ist. Völlig zu Recht, denn der anthropogene Klimawandel stellt eine existenzielle Bedrohung für Ökosysteme und die Menschheit dar! Jetzt können fatale Dynamiken noch gestoppt und verheerende Folgen in ihrem Ausmaß begrenzt werden! Auf Empfehlung des Klimabeirats, in dem auch das Klimacamp über Fridays-for-Future vertreten ist, haben wir als Stadtrat ein CO2-Restbudget von 9,7 Mio. Tonnen festgelegt. Eine Klimastudie hat inzwischen belastbare Daten geliefert, auf deren Basis unser Umweltreferent Reiner Erben das Klimaschutzprogamm 2030 entwickelt hat. Solarpflicht, Energiestandard, Fahrradstadt, Ökostrom für Kund*innen der Stadtwerke oder Blue City sind nur ein paar Beispiele die deutlich machen, was die Stadt im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht hat. Bestimmt haben die Aktivist*innen rund um das Klimacamp, sei es durch öffentlichen Druck oder durch die Beteiligungen in Gremien, einen Beitrag dazu geleistet. Die Strahlkraft des Augsburger Klimacamps hat andernorts junge Menschen motiviert, ebenfalls lokale Protestcamps für kommunalen Klimaschutz einzurichten – u.a. in Nürnberg und Hamburg bzw. Berlin. Das Augsburger Klimacamp wurde dadurch zum „Exportschlager“ und zu einem Symbol für den Kampf gegen die Klimakrise. Ihr seid Vorbilder im Kampf für eine klimagerechte Zukunft. Den Zukunftspreis 2021 habt ihr deshalb mehr als verdient! Herzlichen Glückwunsch! ... zeige mehrSee Less
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